34.
Tauschbörse
In der Bundesrepublik Deutschland und im westlichen
Ausland werden einige Dutzend Zeitschriften
herausgebracht, in denen private Anbieter ihre
Tausch-, An- und Verkaufsgesuche, Korrespondenzwünsche
und dergleichen kostenlos aufgeben können. Dabei
achten die Verleger natürlich peinlich genau darauf,
das sich nicht etwa auch gewerbliche Offerten
dazwischen schmuggeln.
Aber mit etwas Überlegung kann man doch das eine mit dem
anderen verbinden. So etwa, wenn Sie einen
Tauschpartner für Briefmarken suchen und dann neben
Ihrem durchaus auch privaten und seriösen
Tauschangebot Briefmarken zum Kauf anbieten. Das
klappt auch mit Büchern, Videokassetten, Bierdeckel,
Strickmaschinen, Bügeleisen, Komikhefte,
Schallplatten und vielen anderen Artikeln. Wichtig ist
eben nur, dass Sie neben der kommerziellen Absicht
private Angebote unterbreiten können.
Bieten Sie auf Ihrer Webseite etwas zum Tausch an, was
viele gerne haben möchten. Sie müssen die Artikel
nicht wirklich besitzen. Sagen Sie den Interessenten,
dass sie alle schon getauscht haben und dass die
Nachfrage sehr groß war. Die Hauptsache ist, dass Sie
dadurch Leute auf Ihrer Webseite bekommen. Und in der
Hauptseite steht dann ja ganz deutlich: „Wie
Sie 25 Euro pro bestätigter Mail verdienen“.
Das interessiert auf jeden Fall die Leute.
Sie können auch etwas zum verschenken anbieten.
Fotografieren Sie doch einfach Ihren Computer oder
andere Artikel, die eigentlich sehr teuer sind und
bringen ein Bild davon auf Ihrer Webseite. Wenn sich
jetzt einige Leute bei Ihnen melden, dann können Sie
ja sagen: „Es tut mir leid, aber der Computer (oder
anderes) ist schon weg. Die Hauptsache ist, dass der
Artikel auf Ihrer Webseite ist, damit die
Zeitungsredakteure sehen, dass Sie den Artikel auch
wirklich anbieten.
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